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Von Sprenger, Reinhard K.
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Reinhard Sprenger befasst sich in diesem Buch in fast philosophischer Art und Weise mit dem Thema “Vertrauen” und macht dem Leser bewusst, wie wesentlich Vertrauen für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit moderner, im globalen Wettbewerb stehenden Unternehmen ist.
Sprenger räumt sehr überzeugend auf mit Vorurteilen der Art “Vertrauen muss verdient werden” und weist nach, dass Vertrauen tatsächlich nur durch den entsteht, der vertraut, also Vertrauen gibt. Und dass es dafür bei diesem vor allem einer guten Portion Selbstvertrauen bedarf.
“Vertrauen” muss einer der Führungsgrundsätze moderner Unternehmen sein, unabhängig von ihrer Größe oder Struktur. Also: Sprengers Überlegungen gelten für den Konzern, aber auch für das KMU. “Vertrauen” ermöglicht, das eigenen Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen und die Kosten des Misstrauens zu reduzieren.
Allerdings handelt es bei “Vertrauen” immer auch um eine Abmachung zwischen Menschen. Diese kann enttäuscht werden, der Vertrauende muss als dieses Risiko der Enttäuschung auch eingehen. Für den Fall, dass das gegebene Vertrauen nicht bestätigt wird, plädiert Sprenger entsprechend der “Tit for Tat”-Methode für Sanktionen und einen erneuten Versuch. Erst das Ergebnis dieses zweiten Versuches sollte über die künftige Vertrauensstrategie mit diesem Mitarbeiter entscheiden.
“Vertrauen” ist vermutlich eines der größten, bislang viel zu wenig genutzten Wachstumspotenziale für Unternehmen.
Inhaberunternehmer führen ihre Unternehmen oft besonders restriktiv und ohne großes Vertrauen in ihre Mitarbeiter. Die Beschäftigung mit dem Thema “Vertrauen” kann hier Einstellung verändern, eine Veränderung zugunsten von “Vertrauen”.
Inhaltlich interessant, leider ein wenig langatmig.
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