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In 12 Schritten zur effektiven Besprechung

Gerade ist mein Artikel “In 12 Schritten zur effektiven Besprechung” in leicht gekürzter Version erschienen im Erfolgsmagazin 04/2009.

In 12 Schritten zur effektiven Besprechung - Erfolgsmagazin

Ich wünsche eine erfolgreiche Woche

Jörg Mann
Der Coach für Unternehmer



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2 Antworten zu “In 12 Schritten zur effektiven Besprechung”

  1. XING

    Guten Tag Herr Mann,

    als Wirtschaftsmediatorin sehe ich die Sachlage ein wenig kritischer und ganz anders.

    Für einen einfachen sachlichen und fachlichen Sachverhalt mag ihr Vorschlag für rationelles Zeitmanagement wohl sehr gut funktionieren.
    Hat man sehr “verfahrene Probleme” oder hochkomplexe Themen zu bearbeiten, braucht man Zeit und Geduld.
    Man muss Zeit haben genau zuhören, warum die eine Seite sich mit einem bestimmten Zwischenergebnis nicht zufrieden gegeben will/kann.
    Oft steckt nämlich etwas ganz anderes dahinter als die “Partei” nach außen hin offenbart und als Begründung für Ihre Handlungsweise und Haltung als Position vertritt.

    Ein guter Moderator muss entsprechend Raum und auch ein ausreichendes Zeitfenster und auch die Umgebungsathmosphäre dafür schaffen, dass diese Aspekte ausreichend in der zu erarbeitenden Lösung mit einfließen können, ohne dass einer oder mehrere der Beteiligten das Gesicht verliert.

    Ein guter Moderator muss das geeinsame kreative Potential abrufen können und zur “sachlichen Verdichtung” anleiten können.
    Oft geht es ja darum, dass etwas falsch oder nicht optimal gelaufen ist, es ist viel Geld oft im Spiel.
    Wichtiger Sachverhalt muss ausreichend an die Beteiligten kommuniziert werden, so dass jeder auch tatsächlich versteht, um was es geht.
    Das braucht Zeit, damit man auch sicher gehen kann, dass alle Beteiligten auch “echt im Boot sind” und dass sie die gefundenen Lösungen und Vereinbarungen auch innerlich mittragen und dass in der weiteren Bearbeitung dann auch die gemeinsam definierte neue Richtung eingehalten werden wird.

    Lieber auch mal eine “unnötige” Konferrenz entfallen lassen und in der nächsten dan sehr gut vorbereitet dann “echt mit allen Beteiligten zusammen arbeiten”.
    Gegen Feierabend hin – ist es eine Untugend und eine Zumutung seitens des Arbeitgebers dies zu fordern.
    In einem eher moderat angenehmen Umfeld und mit einem Glas Wasser auf dem Tisch und nicht in einem nicht unterzuckerten Zustand gelingt solche hochkonzentrierte Arbeit dann erfahrungsgemäß deutlich besser.
    Der Teamleiter sollte vorher einen “Fahrplan” rechtzeitig kommuniziert haben, die benötigten Informationen gesammelt und auch den anderen bereits zur Prüfung vorher zugeleitet haben, damit jeder weiß, worum es ganz genau geht und damit keine “sachlichen Überraschungen” so spät auf den Tisch kommen, dass dann keine Rückfragen und keine Prüfungen mehr möglich sind. Das führt nämlich nur zu einer “Vertagung” und einer neuen Konferrenz.
    Ich bin dafür, dass man sich ausreichend Zeit nimmt, dann das Thema aber auch konsequent zu einem Ende bringt. Das Ergebnis ist zu protokollieren und spätestens am nächsten Tag, wenn die Erinnerung noch frisch ist, muss das Protokoll bei allen angekommen sein. Auch das Protokoll sollte klar formuliert und inhaltich strukturiert sein und mit einer Ergebnis-Leitlinie enden.

    Freundliche Grüße

    Eva Lemmer

  2. Hallo Frau Lemmer,

    vielen Dank für Ihre Kommentare und Anregungen.

    Viele Grüße

    Jörg Mann

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