Impulscoaching für Unternehmer
30 Minuten kostenlos-
Jetzt infomieren!
-
Bruttonationalglück (BNG) ist ein buddhistisches Entwicklungskonzept, das den Versuch unternimmt, den Lebensstandard einer Gesellschaft in ganzheitlicher Weise zu definieren. Der Begriff des BNG wurde 1972 von Jigme Singye Wangchuck, dem damaligen König von Bhutan, geprägt. Bhutan ist ein kleines Königreich im Himalaya, das dem Mahayana Buddhismus verpflichtet ist, nie kolonialisiert wurde und sich erst in den 1960er Jahren der Weltpolitik öffnete.
Konventionelle Entwicklungsmodelle erheben das Wirtschaftswachstum zum herausragenden Kriterium politischen Handelns. Demgegenüber geht die Idee des Bruttonationalglücks davon aus, dass eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft nur im Zusammenspiel von einander ergänzenden und bestärkenden materiellen, kulturellen und spirituellen Schritten geschehen kann.
Die vier Säulen des Bruttonationalglücks sind:
Sicherlich ein ausgefallenes Wirtschaftsmodell, das m. E. aber zum Nachdenken anregen kann.
Was meinen Sie?
Jörg Mann
Coaching für Unternehmer
Xing
Fantastisch! Ausgesprochen weitsichtig!
zu 1. Die gerechte Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung sollte aus der Gesellschaft kommen und nicht vom Staat! Das bedeutet, dass es der Staat dem Unternehmer (egal ob gross oder klein)lukrativ macht, weitestgehend im eigenen Land produktiv zu sein, anstatt sich der Arbeitskräfte im – noch kostengünstigen – Ausland zu bedienen. Wenn ausländische Nationen darauf erpicht sind, neue Unternehmer in ihr Land aufzunehmen, dann sollte der Anreiz nicht in zeitlich begrenzten Subventionen liegen, die zur Folge haben, dass die Unternehmen nach Ablauf dieser Frist ihre geschäftliche Aktivität wieder
einstellen mit der Ausrede: Eie Auftragslage erlaubt es nicht mehr.
Das nennt sich dann zumindestens von zwei Staaten zugelassene Arbeitslosigkeit! Dieselben Staaten, die dann anschliessend ihrer Arbeitslosen nicht mehr Herr werden und Hilfe verweigern (oder nur sehr schwer zugestehen, da die Gelder fehlen), wo sie angesagt wäre.
zu 4. die Errichtung von guten Regierungs- und Verwaltungsstrukturen: So, wie sich die Gesellschaft in den letzten 50 Jahren entwickelt hat, ist ein Parteiensystem überflüssig. Der Staat sollte wie ein Großunternehmen geführt werden, bei dem jedes Ressort (Inneres, Wirtschaft, Finanzen, Auslandsbeziehungen etc.)von Kapazitäten auf ihrem Gebiet geführt wird, die sich dann wiederum eines hochqualifizierten Teams für die Umsetzung ihrer Visionen bedienen.
Eine gerechte Gesellschaftsentwicklung bedeutet nicht, dass alle über den gleichen Bildungsgrad verfügen müssen; vom Arbeiter, über den Handwerker bis hin zum Prof. Dr. wird jeder in der Gesellschaft gebraucht und JEDER sollte innerhalb der Gesellschaft die Möglichkeit haben, sich entsprechend seiner Fähigkeiten einzusetzen.
Die damit verbundenen Werte sind nicht parteienspezifisch, sondern schlicht und ergreifend einfach nur MENSCHLICH. Der Staat sollte der Erste sein, der dies vermittelt. Anstatt Neid, Zwietracht, Langeweile und sinnlose Zerstörungswut gäbe es wieder mehr Freude und Liebe unter den Menschen, vor allen den jungen, die einen verzweifelten Blick in die Zukunft werfen. Dann finden auch Skandale oder Skandälchen nur schwerlich ihren Nährboden.
Hallo Frau Fleischer,
ja, es ist ein interessantes Experiment, was Bhutan da macht.
Geht aber nur mit sehr integerer Regierung, in diesem Fall ja einer Monarchie.
Wenn bei uns diese Posten dann wirklich von der Industrie übernommen würden :-(.
Demokratie ist eben die beste unter den schlechten Regierungsformen.
Viele Grüße nach Italien
Jörg Mann